Vera Buck schreibt Bücher, die man nicht mehr aus der Hand legen will. Heute ist sie eine der bekanntesten Autorinnen von Thrillern in deutscher Sprache.
Von Hannover bis Hawaii
Vera Buck ist 1986 in Nordrhein-Westfalen geboren. Sie hat in Hannover Journalismus studiert. Außerdem hat sie auf Hawaii gelernt, wie man Drehbücher schreibt. Schon während des Studiums hat sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften geschrieben. Seit 2012 lebt und arbeitet sie in der Schweiz.
Ein Krimi aus der Geschichte
Ihr erster Roman „Runa“ ist 2015 erschienen. Er spielt Ende des 19. Jahrhunderts in Paris, in der Salpêtrière. Diese Klinik für Nervenkranke war damals in ganz Europa berühmt. Das Buch erzählt von den Anfängen der Gehirnchirurgie und ist zugleich historischer Krimi und Medizinthriller. Es hat in Deutschland und im Ausland Preise gewonnen.
2018 folgte „Das Buch der vergessenen Artisten“. Dieser historische Roman erinnert an Künstler, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Im Roman „Der Algorithmus der Menschlichkeit“ (2021) ist die Hauptfigur Mari eine KI. Sie möchte Menschen glücklich machen – und lernt, dass Menschen oft nicht logisch handeln, sondern nach ihren Gefühlen.
Spannung aus Schweden und Sardinien
Seit 2023 schreibt Vera Buck vor allem Thriller. In „Wolfskinder“ (2023) sucht eine Journalistin ein Mädchen, das in den Bergen verschwunden ist. Die Geschichte wird von sechs Personen erzählt – das ist das Besondere an dem Buch. „Das Baumhaus“ (2024) spielt in Schweden, „Der dunkle Sommer“ (2025) in einem fast leeren Dorf auf Sardinien. Dort möchte eine Architektin ein altes Haus renovieren, aber das Dorf hat ein dunkles Geheimnis.
Am 3. August 2026 ist ihr neuer Roman „Keine Angst, Darling“ erschienen. Lea Graves hat ein scheinbar perfektes Leben, zumindest im Internet: Millionen Menschen folgen ihr in den sozialen Medien. Doch plötzlich verstummt Lea. Ihre Schwester Paula macht sich große Sorgen – und will herausfinden, was passiert ist.