Sie leben in unseren Gärten, in Parks und manchmal sogar unter unserem Dach. Trotzdem sehen wir sie nur selten. Denn wenn wir ins Bett gehen, fängt ihr Tag erst an.
Der Igel
Ein Igel ist klein, aber ganz schön laut. Wenn er nachts Schnecken und Würmer frisst, schmatzt und grunzt er. Und wenn ein anderer Igel ihm das Futter wegnehmen will, faucht er sogar. Vor anderen Tieren hat der Igel wenig Angst. Bei Gefahr rollt er sich zu einer Kugel zusammen, und seine Stacheln stechen.
Für Igel sind Autos sehr gefährlich. Igel sehen schlecht, aber sie hören gut. Beim Laufen sind ihre Stacheln aber so laut, dass sie nichts anderes hören. Deshalb bleiben sie auf der Straße oft stehen und hören, ob ein Auto kommt. Diese kleine Pause ist für viele Igel tödlich.
Der Fuchs
Rotfüchse fühlen sich im Wald wohl, aber auch mitten in der Stadt. Warum? Sie fressen fast alles: Essensreste aus dem Müll, Beeren, tote Tiere, Mäuse, Kaninchen, Würmer und sogar Fische. Ihr Futter suchen sie in der Dämmerung und in der Nacht. Dabei helfen ihnen ihre gute Nase und ihre Ohren. Die Ohren kann ein Fuchs fast ganz im Kreis drehen. Den Tag verbringt er in seinem Bau unter der Erde.
Der Steinmarder
Nachts raschelt etwas auf dem Dachboden? Am Morgen startet das Auto nicht? Dann war vielleicht ein Steinmarder da. Eigentlich lebt dieses kleine, schlanke Raubtier am Waldrand, zwischen Steinen und Felsen. Aber es wohnt auch gern in der Nähe von Menschen.
Nachts sind Marder viel unterwegs, und oft verstecken sie sich im Motorraum von Autos. Riecht ein Marder dort einen anderen Marder, wird er wütend. Dann beißt er die Kabel durch. Die Autobesitzer ärgern sich natürlich sehr. Steinmarder leben allein, und ihr Revier ist ihnen sehr wichtig.