Marina Weisband möchte, dass Kinder und Jugendliche in der Schule mehr sagen dürfen. Dafür hat sie ein Projekt mit dem Namen „aula“ entwickelt.
Weisband wurde 1987 in Kyjiw geboren. Sie ist in einer jüdischen Familie aufgewachsen. 1994 ist sie mit ihren Eltern nach Deutschland gezogen. In ganz Deutschland bekannt wurde sie zuerst als Politikerin: Sie war politische Geschäftsführerin der Piratenpartei.
Im September hat sie ihr wichtigstes Projekt vorgestellt: „aula“. Das ist ein digitales Konzept für die Beteiligung an Schulen. Mit „aula“ können Schülerinnen und Schüler über ihren Schulalltag mitentscheiden – zum Beispiel über Räume, Regeln, Pausen oder Veranstaltungen. Wie könnte das aussehen? Vielleicht wünscht sich eine Klasse einen ruhigen Raum für die Mittagspause. Oder die Schüler möchten ein Schulfest organisieren. Mit „aula“ können die Schüler bei solchen Fragen mitreden und mitentscheiden.
Das Ziel: Junge Menschen sollen das Gefühl haben, dass man ihnen zuhört. Sie sollen merken: Meine Meinung ist wichtig. Und sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen.