Im Oktober ist der Kürbis überall: in Suppen, in Kuchen, sogar in heißen Getränken. Der Kürbiskuchen kommt eigentlich aus Amerika, aber auch in Deutschland ist er heute sehr beliebt.
Kürbis in Zahlen
Die Deutschen essen immer mehr Kürbis. Heute isst jeder Mensch in Deutschland durchschnittlich mehr als ein Kilogramm Kürbis pro Jahr. Vor etwa zehn Jahren waren es nur rund 750 Gramm. Ein wichtiger Grund für den Kürbis-Boom ist Halloween: Das Fest wird in Deutschland immer beliebter.
Deshalb bauen die Bauern auch mehr Kürbisse an. Die Fläche für Kürbisse ist seit 2006 mehr als viermal so groß geworden. Zuletzt waren es etwa 5300 Hektar. Drei Viertel der deutschen Kürbisse wachsen in vier Bundesländern: in Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg.
Ein Kuchen mit Kürbis
Für einen Kürbiskuchen braucht man unter anderem 300 Gramm Kürbis, zum Beispiel Hokkaido, Eier, Zucker, eine Zitrone, gemahlene Mandeln und Mehl. Zuerst reibt man den Kürbis fein. Dann mischt man alles zu einem Teig und backt ihn etwa 50 Minuten bei 180 Grad. Oben auf den Kuchen kommt eine weiße Creme aus Frischkäse, Zucker und Sahne. Zum Schluss streut man Nüsse oder Kürbiskerne darauf. Guten Appetit!