Innsbruck hat rund 132 000 Einwohner und ist die Hauptstadt von Tirol. Die Stadt liegt mitten in den Bergen – und man kommt ganz leicht hinauf.
Ein Spaziergang beginnt am besten in der Altstadt. Hier steht Innsbrucks bekannteste Sehenswürdigkeit: das Goldene Dachl. Kaiser Maximilian I. hat es um 1500 bauen lassen. Das kleine Dach über einem Erker hat 2657 Schindeln aus Kupfer, und alle sind mit Gold bedeckt.
Ganz in der Nähe liegt die Kaiserliche Hofburg. Hier haben früher die Herrscher von Tirol gewohnt. Im 18. Jahrhundert hat Kaiserin Maria Theresia das Gebäude im Stil des Rokoko umbauen lassen. Neben der Hofburg gibt es einen schönen Park, den Hofgarten.
Auch die wichtigste Straße der Stadt ist nach der Kaiserin benannt: die Maria-Theresien-Straße. Sie hat prächtige alte Fassaden, viele Geschäfte und Cafés – und am Ende der Straße sieht man die Berge.
Dorthin fährt die Nordkettenbahn. Die Seilbahn bringt Gäste in etwa 30 Minuten vom Zentrum auf das Hafelekar, 2300 Meter hoch. Von oben hat man eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt. Wer lieber Tiere sieht, besucht den Alpenzoo. Er ist der höchstgelegene Themenzoo Europas. Dort leben Tiere aus den Alpen, zum Beispiel Gämsen und Murmeltiere.
Ein anderer Berg liegt südlich der Stadt: der Patscherkofel. Die Innsbrucker nennen ihn liebevoll ihren „Hausberg“. Im Sommer geht man dort wandern, im Winter Ski fahren. Sportlich ist auch die Bergisel-Schanze. Die berühmte Architektin Zaha Hadid hat sie entworfen. Hier finden Wettbewerbe im Skispringen statt.
Noch ein Tipp: In Wattens, nicht weit von Innsbruck, gibt es die Swarovski Kristallwelten. Am Eingang steht ein riesiger Kopf aus Gras, aus dem Wasser spritzt. Unter der Erde warten 18 Wunderkammern – zum Beispiel ein Dom aus 595 Spiegeln und ein Raum, in dem das ganze Jahr Schnee liegt.