Älplermagronen sind ein Klassiker der Schweizer Küche. Man isst sie in den Bergen, im Sommer und im Winter – und immer mit Apfelmus.
Woher kommt das Gericht?
Der Name sagt es schon: Das Gericht kommt aus den Alpen. „Älpler“ sind Menschen, die im Sommer auf der Alp arbeiten, und „Magronen“ sind Makkaroni.
Zwischen 1838 und 1860 entstanden in der Schweiz mehrere Fabriken für Teigwaren. Wirklich beliebt wurden sie aber erst durch italienische Arbeiter. Sie kamen in den 1870er-Jahren in die Schweiz und bauten den ersten Gotthardtunnel. Damals waren Nudeln noch teuer. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts aßen fast nur wohlhabende Familien Nudeln.
In der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre änderte sich das. Nudeln waren schnell zubereitet, sie schmeckten gut und passten als Beilage zu vielen Gerichten. In den Bergen hatten sie noch zwei Vorteile: Man kann sie lange aufbewahren, und sie sind leicht. Das war wichtig, denn im Sommer auf der Alp mussten die Menschen alles zu Fuß nach oben tragen. Milch und Käse gab es in den Alphütten immer. Zusammen mit den Nudeln wurde daraus ein sättigendes Essen: die Älplermagronen.
Das Rezept (für 4 Personen)
Man braucht: 300 g Makkaroni, 300 g Kartoffeln, die beim Kochen fest bleiben, 4 kleine Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, 600 ml Milch, 200 ml Sahne, 100 g geriebenen Gruyère-Käse, 300 g Apfelmus und 1 Esslöffel Mehl.
- Zuerst Zwiebeln, Knoblauch und Kartoffeln schälen. Zwiebeln und Knoblauch in Ringe schneiden, die Kartoffeln in kleine Würfel.
- Die Zwiebel- und Knoblauchringe in etwas Mehl wenden und in einer Pfanne knusprig braten. Dann zur Seite stellen.
- Milch und Sahne in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Kartoffeln dazugeben und fünf Minuten leise kochen lassen.
- Jetzt die Nudeln dazugeben und etwa zehn Minuten kochen, bis sie al dente sind.
- Den Käse unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Auf Teller verteilen und die gebratenen Zwiebeln und den Knoblauch darübergeben.
- Mit Apfelmus servieren.